J.R. König Autorenwoche - Königin der Nacht: Erotischer Liebesroman

Hallo meine Lieben :-)
Heute startet unser 4 Tag mit J.R.König.
Heute stelle ich euch
"Königin der Nacht: Erotischer Liebesroman" vor.

Königin der Nacht: Erotischer Liebesroman

Klappentext

Jeder hat kleine dunkle Geheimnisse, verruchte Erinnerungen, die heimlich ausgelebt werden. Niemand soll sie erfahren; niemand mitbekommen, was geschieht, wenn die Sonne untergeht und die Nacht eintritt. Masken werden umgelegt, und nur hinter vorgehaltener Hand wird flüsternd gesprochen.

Ausgelebte Fantasien, die man sich bisher nur erträumt hat, erhalten Form und sind greifbar nahe.

Kannst du ihnen widerstehen? 


Buchanfang

Zum reinstöbern, gibt es für euch nun den Anfang des Buches ;-)


Viola


Ich liebe es. Liebe es, jede Nacht in die vor Leidenschaft verzerrten Gesichter zu blicken und zu wissen, dass allein ich ihnen Raum für diese geben kann. Versteckt hinter aufwendigen Masken, weiß niemand, wer du bist, wenn die Sonne wieder aufgeht. Und genau das ist es, was sie alle ersehnen. Anonymität und Sicherheit, um ihre Fantasien offen ausleben zu können.
Mein Blick wandert durch den Hauptraum des Clubs und überall sehe ich Menschen, die sich dem öffnen, was sie wirklich begehren. Die Musik ist getränkt von einem dunklen Beat, der das Verlangen nur noch mehr anheizen soll. Körper bewegen sich schwitzend dazu, stellen zur Schau, was sie haben, lediglich in Dessous und Unterwäsche gekleidet.
Es gibt hier nur vier einfache Regeln – trage die Maske, ziehe dich aus, zeige was du hast, behalte es für dich. Kann man diese Dinge einhalten, ist einem eine Erfahrung sicher, die man niemals im Leben vergessen wird. Was hier geschieht, bleibt für alle Ewigkeit in diesen Mauern verborgen, dringt nicht an die Oberfläche und wird beendet, sobald die ersten Sonnenstrahlen den Himmel erwecken.
Ein letztes Mal wandern meine Augen über die bereits anwesenden Personen, bevor ich mich dem Spiegel an der Wand gegenüber widme. Die Maske sitzt bereits perfekt und schmiegt sich wie ein Teil meines Körpers, an meine Haut. Ebenso die schwarze Spitzenunterwäsche. Langsam gleite ich mit den Händen über den dünnen Stoff, der genau so viel verbirgt, dass sämtliche Fantasien, die man sich ausgemalt hat, wahr werden und man sich nach mir verzehrt. Und doch werden nur die Wenigsten in den Genuss kommen, diesen einen Körper zu berühren. Denn ganz allein ich wähle aus, wer mir näherkommen darf.
Dieser Club ist mein Leben, meine Aufgabe und auch mein ganz persönliches Auswahlbecken. Mir allein obliegt die Gewissheit, wer sich tatsächlich in meinem Club befindet und ich entscheide, wem die Ehre zuteilwird, eine Nacht hier zu verbringen. Und doch fällt es auch mir schwer, jeden Einzelnen unter ihren Masken zu erkennen. Die Auswahlkriterien sind keinesfalls leichtfertig gewählt, doch hier dürfen sich nur die interessantesten Menschen aufhalten. Es mag oberflächlich klingen, doch nur Menschen mit wohlgeformten Körpern und einer Ausstrahlung zum Niederknien bekommen Zutritt zu unseren Räumlichkeiten. Sie sind schön, offen und charmant.
Wir sind kein Club, zu dem jede x-beliebige Person Zutritt hat. Wir sind exklusiv, verrucht und von jedem begehrt. Etwas, dass lange gedauert hat, um so aufgebaut zu werden. Ein letztes Mal begutachte ich mich in dem alten Spiegel, meinem besten Freund, wenn man so will, bevor ich mich auf dem Absatz drehe und hüftschwingend aus dem Büro trete. Hier oben befinden sich die Privaträume, die man über den Anhänger des Armbandes, das jeder erhält, der aufgenommen wurde, buchen kann. Es ist eine Art Chip, nur viel unauffälliger. Er ist an einem Lederarmband befestigt, das nicht abgelegt werden darf, solange man Gast ist. Sie ermöglichen uns immer genau zu wissen, wo sich einer unserer Besucher aufhält. Es ist schier unmöglich einfach zu verschwinden, solange das Band getragen wird. Unsere Mitglieder wissen um diesen Umstand, und nur wenn sie ihm zustimmen, wird ihnen Einlass gewährt.
Eine Wendeltreppe bringt mich an mein Ziel und ich stehe inmitten der anwesenden Menge. Unaufhörlich hämmert der Beat, stachelt die Menschen an, ihre Körper zu bewegen. Bringt sie näher und näher, bis sie die Finger nicht mehr bei sich behalten können, dem Verlangen nachgeben und ihr wahres Ich zeigen.
Meine Schritte sind langsam, aber zielgerichtet, habe ich mein Opfer der Nacht bereits aus meinem Büro heraus erspäht. Er ist groß, hat einen unglaublich definierten Körper, große Hände, die einfach wissen müssen, wie sie mit einer Frau umzugehen haben und einige schwarze Linien auf der Haut, die ich mir zu gern aus der Nähe ansehen möchte. Die Maske ist schlicht, unauffällig, und doch erfüllt sie ihren Nutzen und verbirgt sein wahres Ich. Doch dieses ist mir in diesem Moment egal.
Ich spüre, wie allein sein Anblick meinen Unterleib sich zusammenziehen lässt, während ich auf ihn zu schleiche. Seine Augen erscheinen dunkel wie die Nacht, wach und aufmerksam. Er bewegt sich perfekt zur Musik, sodass jeder Muskel erscheint, mich zu ihm zieht und allein für mich zu tanzen scheint. Dass seine Hände auf einem anderen weiblichen Körper liegen, stört mich nicht im Geringsten. Sie wird im nächsten Moment auf jeden Fall in Vergessenheit geraten.
Ich bekomme, was ich will. Immer. Und ich habe mir schon lange abgewöhnt, danach zu fragen. Ich nehme es mir und die Menschen, die hier Mitglied werden, kommen allein wegen mir. Wenn man es so nennen möchte. Doch niemals lasse ich mich auswählen. Ich bin diejenige, die wählt und es soll für jeden, egal ob männlich oder weiblich, eine Ehre sein, meinen Körper berühren zu dürfen.
Meine Augen liegen noch immer auf der heutigen Auswahl, als ich nun direkt hinter seiner Tanzpartnerin stehe und meinen Blick mit seinem verankere. Ich entscheide mich, ein wenig zu spielen. Die Frau vor mir hat himmelblaue Unterwäsche gewählt, die sich an den Körper schmiegt und ihre Rundungen gut zur Geltung bringt. Vielleicht kann ich nach Erfüllung meiner heutigen Aufgabe, die beiden noch zusätzlich mit mir nehmen.
Ihre Maske hat die gleiche Farbe, wie die Dessous und ich ziehe den Hut ein kleines Stück vor ihr, dass sie sich solche Gedanken gemacht hat, und diese Dinge aufeinander abstimmt. 


Prolog

Die Nacht bricht heran und mit ihr erwachen all die Fantasien, welche die Menschen im Dunklen verstecken wollen. Bei Tageslicht schämen sie sich, dass solche Dinge in ihren Köpfen rumspuken. Doch wird der Mond in tiefschwarzer Nacht erkennbar, kommt das wahre Ich an die Oberfläche. Sie werden zu den Menschen, die sich ein Leben ohne ihr Verlangen nicht mehr vorstellen können.
Sie suchen einen Ort, an dem sie dieses ausleben können, an dem alles erlaubt ist – außer Verbergen. Genau dort ist es ihnen gestattet, diejenigen zu sein, die sie sich bei Tage keinesfalls trauen zu sein. Zeigen, wer sie sind, und treffen auf Menschen, die ebenso denken.
Beschützt von der Nacht, begegnen sie sich und beginnen sie selbst zu sein. Bewegen ihre Körper im Rhythmus der Musik, geben sich der Atmosphäre hin und genießen Berührungen fremder Menschen. Der Anfang ist schwer für sie, denn niemand springt leichtfüßig über seinen Schatten und zeigt, was in ihm brodelt. Doch genau das ist es, was sie wollen, wonach sie sich sehnen, denn niemand weiß, wer sich hinter ihrer Maske versteckt.

***

Niemand wird erfahren, wer du bist, solange du dich an ihre Regeln hältst. Diese sind notwendig, wenn man unerkannt in sein langweiliges Alltagsleben zurückkehren will. Mit dem Wissen, das es jemanden gibt, der genau weiß, wer du sein willst. Sie ist die Anführerin, die Einzige, die dir sagt, wie du dich zu verhalten hast.
Komm ihr nicht zu nahe, schon viele haben es versucht und doch weiß bis heute keiner, wer sich hinter der Maske versteckt. Jeder kennt ihren Körper, die Absichten, und weiß genau, was sie will, denn das nimmt sie sich.

Zieh dich aus und genieße die Show.



Zitate

Exklusiv gibt es nun für euch ein paar Zitate :-)




Textstellen:

Damit ihr noch einen besseren Eindruck von dieser tollen Reihe bekommt, gibt es nun 2 Textstellen für euch, die Lust auf mehr machen sollen ;-)

1.Textstelle
Ich will mich wieder so begehrt fühlen, wie es immer der Fall war, wenn er mich berührt. Und will das spüren, was er in mir auslöst. Der ungehaltene Herzschlag, die unkontrollierte Atmung und dieses Kribbeln auf meiner Haut, das wie Elektrizität zwischen uns surrt.



2.Texstelle
"Stell dir vor, ich bin weder alleine hier noch habe ich Lust darauf mich weiter mit dir zu unterhalten. Und der Dresscode ist mir egal." Ich will hoch erhobenen Hauptes an ihm vorbei stolzieren, strauchel jedoch mit wackligen Knien und falle nur nicht hin, weil eine starke Hand meinen Arm stützt. Keuchend vor Schreck sehe ich in die Richtung meines Retters und erkenne sofort die kunstvollen Linien, die Zanders Körper zieren. 




Steckbriefe

Hier gibt es nun die Steckbriefe für euch :-) 





Interview:

Ich hatte auch die Chance die Beiden zu einem Interview zu treffen, wo sie mir nur für euch ein paar Fragen beantwortet haben :-)




Morgen geht es weiter mit Sündige Leidenschaft :-)

-Bookbutterfly


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