[Buchvorstellung] "Bourbon on Ice" von Emily Kay aus dem A.P.P Verlag


Hallo meine Lieben :-)

Heute habe ich wieder eine neue Buchvorstellung für euch. Es handelt sich um das Buch "Bourbon on Ice" von der bezaubernden Emily Key. Ich habe schon ein paar von Emily's Büchern gelesen und ich habe sie alle geliebt umso mehr freue ich mich nun euch dieses tolle Buch von ihr vorzustellen. Mich hat sie definitiv sehr neugierig gemacht ;-) Dieses Buch werdet ihr definitiv lieben <3 Also überzeugt euch selber und lest diese wirklich mehr als tolle Buch ;-)

(Copyright der Bilder und Texte liegt bei Emily Key)


Bestimmung. Wenn jemand eine Entscheidung trifft, löst dies eine Kettenreaktion von anderen Entschlüssen aus. Egal, ob du involviert bist oder nicht, das Buch, welches für dich geschrieben ist, wird dich immer wieder auf diesen Weg zurückzwingen. Diese Erfahrung muss Luisa Torres machen, als ihr klar wird, wer der geheimnisvolle One Night Stand vor einigen Monaten war. Jason Lightman. Eiskalter Geschäftsmann, sexy Bastard und arrogantester Chef in Philadelphia. Ein Machtkampf zwischen Begehren und Abstand. Inmitten von Sehnsucht und Schmerz. Gefangen zwischen Ignoranz und Liebe. Was passiert, wenn du feststellst, dass du dein Schicksal nicht drehen kannst, egal, wie sehr du dich bemühst? Wenn du merkst, dass du nur dafür sorgen kannst, zwischen all den Lügen, den Intrigen, den Enthüllungen du selbst zu bleiben? Dann kannst du dich nur zurücklehnen und es hinnehmen ... bei einem Bourbon. Pur. On Ice.

Zitate





Textstellen

Textstelle 1

Jason: Gerade bog ich um eine Ecke, als ich jemanden singen hörte. Ohrenbetäubend laut. Und ... verdammt! Sang sie hier was von »Suck My Dick, little Bitch?« Ich wand mich um, und sah gerade noch jemanden im Raum für die Zimmermädchen verschwinden. »Wer ist hier immer so doof und macht das Licht aus?«, fragte das dunkelhaarige Mädchen in den offenbar leeren Raum hinein und sang dann munter weiter. »Das war ich!«, antwortete ich lässig. Mein Blick wanderte von dem ordentlichen hohen Zopf, zu ihren schmalen Schultern, über die zierliche Taille und dem prallen Hintern. Gott, ich stand drauf, wenn ich Frauen an ihren Hüften an mich ziehen konnte, während ich sie fickte. Mit Klappergestellen konnte ich nichts anfangen. Die Frau drehte sich nicht um. Wie denn auch, denn immerhin hörte sie immer noch ohrenbetäubend laut Musik und begleitete diese mit ihrer schiefen Stimme. Als sie sich halb zur Seite drehte, sah ich, dass sie mit Ohrstöpseln hörte. Es war absolut sinnlos, denn ich verstand ohnehin jedes Wort des Songs, so laut war die Musik gestellt. Mein Puls schnellte auf dreihundert. Es war ein absolutes No Go, während der Arbeit mit dem Handy oder sonst irgendwie Musik zu hören und nicht einmal mitzubekommen, wenn man angesprochen wurde. Was, wenn ich ein Gast wäre? Was wenn ich etwas bräuchte? Ich war wirklich tolerant, aber das war eine klare Regel des Hauses. Ihr süßer Hintern würde sie nicht vor einer Abmahnung retten. Um meine Selbstbeherrschung bemüht, zwang ich mich, nicht auszuflippen. Das Mädchen drehte sich nun mit einem Karton voll Rees Butter Cups zu mir um, und selbige fielen ihr prompt aus der Hand. »Mr. Lightman!«, rief sie überrascht und viel zu laut. Ich räusperte mich und verschränkte die Arme vor der Brust. Bedeutungsvoll nickte ich ihren Kopfhörern zu. »Oh«, sagte sie nun, als sie selbige aus den Ohren zog. Musik dröhnte durch den Raum. »Entschuldigung.« »Angebracht, ja!« Heilige Scheiße, ich war wirklich sauer. »Sie finden das richtig, was Sie hier machen?«, fragte ich und hielt ihren Blick fest. »Was? Dass ich arbeite?« Mutig reckte sie ihr Kinn vor. »Dass Sie nicht einmal mitbekommen, wenn Ihr Chef« ich sprach in so verächtlichem Tonfall, wie nur irgend möglich, »Sie anspricht, Torres.« Absichtlich benutzte ich ihren Nachnamen, der auf ihrem makellosen weißen Kittel eingestickt war. »Was, wenn ich ein Gast wäre?« »Sind Sie aber nicht«, antwortete sie wie aus der Pistole geschossen. Ich hob eine Braue und setzte den arrogantesten Blick auf, zu dem ich im Stande war. »Wie bitte?« Die rhetorischen Worte klangen eher nach einem Knurren. »Sie sind aber kein Gast, also …« Nun breitete sie die Arme in einer wohlwollenden Geste aus. »… alles gut.« »Das ist ein Scherz, oder?« Ich deutete auf die Kopfhörer, die aus ihrer Tasche baumelten. »Machen Sie den Krach aus.« »Das ist aber …« Jäh unterbrach ich das Zimmermädchen, welche die Musik einfach weiterlaufen ließ. »Interessiert mich nicht!« Ihre zickige und plumpe Art schürte das Feuer in mir noch. War ja sowieso schon egal. Sollte halt noch jemand gehen. »Machen Sie den verdammten Krach aus oder Sie sind entlassen!« »Aber …« »Nichts, aber«, grätschte ich dazwischen. »Sie wissen, dass Sie bei der Arbeit keine Musik hören dürfen, Sie haben dafür unterschrieben!« »Ja«, antwortete sie selbstbewusst und biss die Kiefer aufeinander. Sie hatte das schönste Gesicht, das ich jemals gesehen hatte, das musste ich ihr lassen. Irgendwie kam sie mir bekannt vor ... ich wusste nur nicht, wo ich sie schon einmal gesehen hatte. »Aber ich arbeite hier heute allein, weil meine Partnerin, Maria, gekündigt hat.« Nun war es an ihr, die Brauen zu heben und die Hände in die Hüften – in diese sexy Rundungen, die aus der schmalen Taille kamen – zu stemmen. »Weil Sie nichts dafür getan haben, dass sie hier bleibt!« Ihre Stimme klang vorwurfsvoll. Mir passierte etwas, das mir selten passierte. Ich war perplex und starrte sie mit offenem Mund an. So viel Dreistigkeit an einem Tag? Das war mir selten – halt nein, noch nie untergekommen! »Sie sind echt lebensmüde, oder?«, fragte ich, die Stimme nur ein Krächzten und meinen Puls auf Dreihundert beschleunigt. »Sie haben nichts dafür getan, dass Maria bleibt. Also bin ich allein. Auf der ganzen Etage. Ich beschwere mich nicht, dass ich die Arbeit allein oder Doppelschichten machen muss, also beschweren Sie sich nicht, dass ich dabei Musik höre!« Sprachlos starrte ich sie an. Verdammtes Weibsbild! »Sie können ja gehen, wenn Ihnen was nicht passt!«, erwiderte ich sauer und auf ihr erneutes Schnauben hin flippte ich vollkommen aus. »Wissen Sie was, Torres? Legen Sie den Kittel ab und verschwinden Sie. Ich bin auf Sie nicht angewiesen.« Ich war laut geworden und es war mir ehrlich scheißegal. Ich würde mich doch von einem kleinen frechen Gör nicht so anmachen lassen! Heilige Scheiße! Ich machte ihr den Weg aus der Kammer frei. Lächelnd umklammerte sie den Karton mit den Buttercups, griff sich einen und öffnete geschickt mit einer Hand die Verpackung. »Danke für den Hinweis.« Sie ging an mir vorbei und trat auf den hellen Gang hinaus. »Vielleicht mach ich das wirklich.« Sie schrie mich nun auch an. »Wie kann man nur ein so arroganter, egozentrischer, besserwisserischer Vollarsch sein?«

Textstelle 2

»Wie bescheuert bist du eigentlich?«, fragte ich, jegliche Contenance oder was davon übrig war, vergessend. Meine Hände umgriffen meinen Schwanz. Mein Heiligtum, das gerade schmerzte, als würde man mir ohne Betäubung bei lebendigem Leibe den Blinddarm entfernen. Tränen schossen in meine Augen und ich blinzelte sie weg. »Ein einfaches NEIN hätte genügt!« »Fick dich!«, zischte sie mir selbstgefällig grinsend entgegen. »Oh Entschuldigung. »Ficken Sie sich!« Mit diesen hämischen beleidigenden Worten, stieß sie mich zur Seite und wackelte davon. Ich unterdrückte den Impuls, laut aufzustöhnen. Allerdings nicht vor Wonne, weil sie mich berührt hatte. Gekrümmt vor Schmerz, weil sie wirklich voll durchgezogen hatte, sah ich ihr hinterher. Heilige Scheiße, kein Schmerz der Welt hätte mich davon abhalten können, diesen langen, schlanken, gebräunten Beinen hinterher zu sehen. Diese verdammt knappen Shorts, die ihren Arsch zwar verhüllten, aber den Ansatz frei ließen. Ohne Frage, sie konnte es tragen, aber musste sie sich so ... zeigen? Ein Gefühl, welches ich nicht benennen konnte, wurde in mir warm. Es füllte mich von innen, zog sich über meine Brust und wanderte langsam in meinen Bauch. So ein Mist. Ich kannte das Gefühl, ich hatte mitbekommen, wie mein Bruder Eric es mir beschrieben hatte. Damals, als sich Eva ihm so widersetzt hatte und er hartnäckiger daran arbeiten musste, dass sie ihm half. FUCK! Das warme Gefühl, welches sich immer mehr in meinem Körper ausbreitete und mich sogar den Schmerz in meinen Eiern vergessen ließ, war wohl ein Besitzanspruch.

Textstelle 3

Schlafend lag sie zwischen meinen zerwühlten Laken, die Haare über das Kissen ausgebreitet. Ihr Mund war einen Spalt geöffnet, die langen seidigen Wimpern ruhten auf ihren hohen Wangenknochen. Es war immer noch sehr warm in Philly, deshalb war das deckenhohe Fenster weit geöffnet. Sehr leise drang der Verkehr der Stadt zu uns nach oben. Ich glaube, er war nur zu hören, weil es ansonsten totenstill war. Ich hatte heute zu Luisa gesagt, dass sie meine Achillesferse war, dass sie die Macht besaß, mir das Herz herauszureißen und zu brechen. Und gottverdammt, genau so meinte ich es. Sie könnte mich kaputtmachen, sie könnte es schaffen, dass ich an mir selbst zweifelte. Nachdenklich betrachtete ich die wunderschöne Frau in meinem Bett und nippte an dem Glas mit Bourbon.

Textstelle 4

Ich habe Luisa den ganzen Vormittag nicht zu Gesicht bekommen.Und f***! So oft, wie die letzten vier Stunden hatte ich mir noch nie Kaffee geholt. Aber jedes Mal, wenn ich an ihrem Büro vorbei ging, war die Tür entweder zu oder sie nicht an ihrem Schreibtisch. Auf meine Frage bei George ließ er mich nur wissen, dass sie einen Termin außer Haus hatte. Das verzweifelte Seufzen, welches mir entkommen wollte, konnte ich nur mit großer Anstrengung unterdrücken. Ich sehnte mich nach ihr. Nach ihrem Lächeln, nach ihren Lippen, nach ihrer Stimme. Und irgendwie klappte es einfach nicht, dass wir uns sehen konnten. Ja, wir hatten vereinbart, dass wir im Hotel langsam machen würden und doch wollte ich jetzt auf einmal alles. Meine Vernunft riet mir dazu, es gut sein zu lassen, aber ich konnte mich nur schwer kontrollieren. Um die Mittagszeit klopfte es schließlich an meine Tür und Luisa steckte den Kopf herein. »Darf ich?« Ich räusperte mich, versuchte zu vertuschen, dass meine Gedanken gerade dort waren, wo wir gestern früh aufgehört hatten, und lächelte sie an. »Natürlich.« Sie schloss die Tür hinter sich. »Sag das nicht so, es gab Zeiten, da wäre kein ›natürlich‹ über deine Lippen gekommen.« »Weil ich wollte, dass etwas anderes an meinen Lippen kommt.«


-Bookbutterfly

0 Kommentare

Kommentar veröffentlichen