[Autorentage] Leocardia Sommer - "Dating the Boss"


"Dating the Boss" 

Hallo meine Lieben :-)

Heute ist der 3 Tag unserer Autorentage mit Leocardia Sommer <3

Heute stelle ich euch das Buch "Dating the Boss" vor.


Klappentext

Kaum ist Paulines Boss Simon in Sicht, ist sie hin und weg. Groß, männlich und unverschämt sexy – dieser Kerl ist einfach ein Gott von einem Mann! Leider nimmt er Pauline als Frau so gar nicht wahr, und als sie dann noch mithört, wie er böse über sie lästert, ist es genug!
Gemeinsam mit ihrer besten Freundin schmiedet Pauline einen teuflischen Racheplan. Mit ihren drallen Kurven will sie ihren sexy Boss so richtig scharfmachen – um ihn dann eiskalt abzuservieren. Dabei helfen soll ihr ausgerechnet Elias, der insgeheim tiefe Gefühle für Pauline hegt. Der Verführungsplan funktioniert besser als erhofft, und es wird verdammt heiß...



Prolog

Hocherhobenen Hauptes durchs Leben zu gehen –

obwohl man nicht der Norm entspricht, zeugt von Stärke,

doch nichts erschüttert diese Stärke so sehr

wie Intoleranz und Ablehnung …


Buchanfang

Pauline Sturm schüttelte ungläubig den Kopf und verzog das Gesicht. In welchem gottverdammten Paralleluniversum lebte eigentlich diese Autorin? So lief das im normalen Leben nun mal nicht, zumindest nicht für die meisten Frauen. Jemandem, der wie Pauline jede Menge Kilos zu viel auf den Rippen hatte und dazu dem gängigen Schönheitsideal entsprechend allenfalls durchschnittlich aussah, begegneten solche Traummänner höchstens im Schlaf. Natürlich konnte man auch als dicke Frau Sex haben, gar keine Frage. Doch dieser beschränkte sich zurzeit bei ihr auf einige kurze Begegnungen, bei denen Pauline auch noch den Verdacht hegte, dass die Männer, die sich für sie interessierten, frei nach dem Motto ‚Lieber eine hemmungslose Dicke im Bett als gar keinen Sex‘ handelten. Zum Vorzeigen und als Frau an ihrer Seite wünschten sich Männer wohl eine, die nun mal rank und schlank und im besten Fall noch sportlich genug war, um alle Einkäufe heranschleppen zu können und die Wohnung auf Vordermann bringen zu können.

Zynisch – vielleicht, desillusioniert – auf jeden Fall!

Pauline war in der Vergangenheit genau an diesen Typ Kerl geraten und wusste deswegen sehr genau, wie der Hase lief. Sie erinnerte sich daran, wie sie Matthias, ihren Exfreund, mit einer ihrer Kolleginnen im Büro in flagranti erwischt hatte. Nie würde sie den Anblick vergessen: Die jüngere und schlankere Leonie auf dem Schreibtisch liegend, während Matthias mit heruntergelassenen Hosen vor ihr gestanden und sie gevögelt hatte. „Genau so … ja, das ist so geil. Ich besorg’s dir, du kleine, geile Hexe.“

Bei Matthias’ Worten war bei Pauline eine Sicherung durchgebrannt. Doch anstatt völlig geschockt den Rückzug anzutreten, hatte sie ihr Handy gezückt und seine Durchwahl angerufen. Es war köstlich gewesen, mitanzusehen, wie die beiden vor Schreck zusammenzuckten, als das Telefon klingelte, und Pauline laut sagte: „Verdammt, wo steckst du, Matthias? Ich habe eine wichtige Mitteilung für dich.“

Völlig verdattert war er herumgefahren und hatte ihr seinen aufgerichteten, feucht glänzenden Penis entgegengereckt. „Pauline … was? Wo kommst du denn her?“, hatte er gestottert. „Es ist nicht so … es war …“

Leonie hatte wesentlich souveräner als Matthias reagiert, indem sie sich aufsetzte und ihren hochgerutschten Rock herunterzog. „Pauline. Mit dir haben wir ehrlich gesagt nicht gerechnet. Es tut mir leid, aber die Partyplätze sind bereits vergeben.“

„Keine Sorge“, hatte Pauline trocken geantwortet. „Auf dieser Party werde ich sowieso nicht mehr erscheinen. Außerdem ist mir aufgefallen, wie wenig ich zu den Gästen passe. Ich wünsche noch viel Vergnügen. Ach ja, bevor ich’s vergesse, ich hätte gerne noch ein Erinnerungsfoto.“

Ehe auch nur einer der beiden reagieren konnte, hatte sie ein Foto gemacht und sich dann zurückgezogen.

Das Ganze war mittlerweile mehr als zwei Jahre her, doch noch immer konnte Pauline sich genau daran erinnern, wie es in dem Zimmer gerochen hatte und was der Anblick des fickenden Paares bei ihr ausgelöst hatte. Matthias und sie hatten zu diesem Zeitpunkt gerade geplant zusammenzuziehen und Pauline war heilfroh gewesen, dass sie noch keine gemeinsame Wohnung gefunden hatten. Und während Pauline versuchte, mit dem Betrug und der Enttäuschung fertigzuwerden, hatte Matthias sicherlich wegen dieses Fotos einige schlaflose Nächte zugebracht, denn es schien seine größte Sorge zu sein, Pauline könnte sich damit an ihm rächen wollen. Allerdings hatte Pauline dies nie ernsthaft in Erwägung gezogen, obwohl es sie das ein oder andere Mal schon gereizt hätte, ihn damit bloßzustellen und das Foto in irgendeiner Art und Weise öffentlich zu machen.

Es war kaum zu glauben, doch auch diese schlimme Erfahrung hatte Pauline stärker gemacht. Sie war mittlerweile überzeugter Single und hatte im Laufe der Zeit gelernt, ihren Körper anzunehmen und sich selbst wertzuschätzen. Genau dieses neue Selbstbewusstsein verhalf ihr trotz ihrer Pfunde zu einer positiven und selbstbewussten Ausstrahlung.

Pauline warf einen Blick auf die Uhr und schaltete ihren E-Book-Reader aus. In fünf Minuten war ihre Pause zu Ende, gerade noch Zeit, um kurz im Waschraum zu verschwinden und sich ein wenig frisch zu machen, bevor sie wieder an die Arbeit zu gehen hatte …

Ich sehe eine wunderschön üppige Frau, die mich völlig verrückt macht …

Dieser Satz ging Pauline nicht mehr aus dem Kopf und ihr undamenhaftes Schnauben hallte laut durch den kleinen Raum. Der diente ihr oftmals als Rückzugsort, wenn Simon – der Erik in ihrem Universum – ihr Herz zum Galoppieren brachte und sie Gefahr lief, ihn mit ihrem aufgeregten Geplapper, das sie jedes Mal, wenn er den Raum betrat, von sich gab, abzuschrecken.

Simon Kessler, Mitinhaber der Firma Kessler & Söhne und somit ihr Boss …

„Im echten Leben, meine Liebe, bekommt man nicht eben mal so den tollen, scharfen Kerl. Dafür müsstest du Sport treiben, und zwar richtig viel“, sagte Pauline zu sich selbst und streckte ihrem Spiegelbild die Zunge heraus. Sie richtete ihr Dekolleté und stellte sich gerade hin. „Andererseits, wenn er dich will … wieso nicht.“

Ach ja?, meldete sich eine leise Stimme in ihr. Träum weiter. Dafür müsste er dich erst einmal sehen. Wahrscheinlich weiß er gar nicht, wie du mit Vornamen heißt.

Zitate

 Exklusiv gibt es nun für euch 2 Zitate :-)








Textstellen

Damit ihr noch einen besseren Eindruck von diesem tollen Buch bekommt, gibt es nun 2 Textstelle für euch, die Lust auf mehr machen sollen ;-)

Textstelle 1
Das darf doch nicht wahr sein! Hatte der sie noch alle? Pauline versuchte verwirrt zu verarbeiten, was sie gerade gehört hatte, konnte es jedoch nicht fassen. Wahrscheinlich befand sie sich gerade in ihrem schlimmsten Albtraum, aus dem sie gleich schweißgebadet aufwachen und darüber lachen konnte, welch wirren Mist sie geträumt hatte. Pauline Sturm reizt mich nicht – nicht im Mindesten … UNFÖRMIG! Das konnte doch nur ein schlechter Witz sein, oder etwa nicht? Pauline war noch einmal zurückgegangen, um ihrem Chef noch ein Dokument zu bringen, das er für seinen Termin auf jeden Fall benötigte, als sie an der Tür bemerkt hatte, dass er telefonierte. Sie hatte nicht lauschen wollen, doch das war nicht zu vermeiden gewesen, so laut, wie er gesprochen hatte, und das, was sie da gehört hatte, trieb ihr vor Wut die Zornesröte ins Gesicht.






Textstelle 2
„Gott. Wieso muss Schönheit so verdammt wehtun?“, jammerte Pauline am nächsten Morgen, nachdem sie frisch gewachst und fast völlig enthaart aus dem kleinen Beautysalon hinaus auf die Straße und damit zurück in das bunte Treiben der City trat. Trotz der erlittenen schmerzhaften Prozedur fühlte sie sich gut, und das, obwohl sie noch nicht einmal beim Friseur gewesen waren. Ihre Beine fühlten sich herrlich glatt unter der Jeans an und besonders ihr Schambereich, der bis auf einen schmalen Streifen blitzeblank war, gab ihr das wunderbare Gefühl, sexy und irgendwie frei zu sein. Es ließ sich nicht richtig erklären, doch Pauline hatte das Gefühl, alles schaffen zu können.



Ich hoffe euch hat der Tag heute genauso viel Spaß gemacht wie mir <3

Morgen geht es weiter mit "Clubgeflüster - My sexy instructor"


-Bookbutterfly

0 Kommentare

Kommentar posten