[Rezension] "Hochland: Thriller" von Steinar Bragi aus dem DVA Verlag


"Hochland: Thriller" von Steinar Bragi 

aus dem DVA Verlag





Zwei junge Paare aus Reykjavík machen mit ihrem Jeep einen Ausflug in die raue, menschenfeindliche Bergwelt des isländischen Hochlands. Dichter Nebel zieht auf, sie kommen vom Weg ab und rammen ein Haus, das in der Einöde plötzlich wie aus dem Nichts vor ihnen aufragt. Notgedrungen müssen sie die Nacht dort verbringen. Ihr Amüsement über das ungeplante Abenteuer verwandelt sich schon bald in Unbehagen, denn ihre Gastgeber, ein verschrobenes altes Paar, benehmen sich sehr merkwürdig: Warum verbarrikadieren sie das Haus bei Einbruch der Dunkelheit wie eine Festung? Was lauert dort draußen in der Sandwüste? Und wieso haben sie so wenig Interesse daran, ihren Gästen zu helfen? Zunehmend panisch geraten die Städter miteinander in Streit, und ihre Versuche, den Weg zurück in die Zivilisation zu finden, werden immer verzweifelter. Gibt es ein Entrinnen?

Ein verstörender Pageturner vor der einzigartigen Kulisse des isländischen Hochlands.




Ein neuer Horror-Thriller der im hohen Norden Islands spielt. Vier junge Menschen, die sich in der isländischen Einöde verirren und gegen mysteriöse Erscheinungen kämpfen müssen.

In diesem Buch kommen alle Elemente des Horrors vor, was aber leider nichts Gutes für dieses Buch tut. Mich hat dieses Buch beim Lesen sehr verwirrt und so richtig enttäuscht. Ich hatte so viel Gutes über dieses Buch gehört und wurde so richtig enttäuscht. Ich hatte mir eine spannende Handlung mit Nervenkitzel gewünscht, wo ich jedoch enttäuscht wurde.

Die zwei Paare die sich im Hochland verwirren, kommen von der Bahn ab und rammen im Nebel mit ihrem Jeep gegen ein einsam stehendes Haus. Weil der Wagen nicht mehr fahrbereit ist, müssen die Vier die Nacht im Haus der zwei seltsamen und wortkargen Alten verbringen. Die Alten legen sehr viel Wert darauf, dass niemand nachts vor die Tür geht.

Bis hier hin hört sich das Ganze noch spannend und nach einem wirklich guten Buch an, aber leider geht es nicht so weiter.

Als sich drei der Vier Personen auf den Weg machen um Hilfe zu holen, stoßen sie auf ein verlassenes Tal, in dem jeder ganz plötzlich aggressive Gedanken bekommt. Im weiteren Verlauf gibt es die klassischen Ekel-Elemente, die es in jedem mittelguten Horrorfilmen auch gibt.

Jedoch bringt der Autor beim Lesen nicht diese Spannung rüber, die man aus guten Horrorfilmen kennt. Es zieht sich eher hin und ich persönlich habe mich beim Lesen sehr gelangweilt.

Es gibt auch immer wieder Rückblenden in die Vergangenheit der vier Hauptpersonen, jedoch waren diese nicht nützlich für die Situation und hatten keine wirklichen Bezug auf die Situation im Hochland. Ich für meinen Teil hätte sehr gerne auf diese Rückblenden verzichten können.

Ich hatte bis zur letzten Seite gehofft, dass der Autor mich noch mitreißen könnte, aber auch am Ende des Buches hatte ich nur Fragezeichen in meinem Kopf.



Mich hat dieses Buch mehr als enttäuscht und eher weniger gegruselt und auch die Spannung und das Schockierende haben mir gefehlt. 



2 von 5 Schmetterlingen


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