Flammenherz-Saga-Tag zum Erscheinen von der "Flammenherz-Saga" von Petra Röder

Flammenherz-Saga

Band 1 & 2 (Flammenherz / Racheschwur)

Guten Morgen meine Lieben :-)
Gestern die die Flammenherz-Saga von Petra Röder erschienen :-)
Ich bin ein sehr großer Fan von Petra Röder und deswegen gibt es zur Feier der Veröffentlichung einen Flammenherz-Saga-Tag :-) Ihr werdet etwas über Petra erfahren und über die Flammenherz-Saga

Petra Röder

Steckbrief 

Name:  Petra Röder
Geburtsdatum: 24.04.1969
Wohnort: Nürnberg
Haustiere: 6 Kater: Mr. Pimms, Pepe, Willy, Herr Jansen, Herr Schmidt und Ignatz
Geschwister: ein jüngerer Bruder
Lieblingsessen: Schweinebraten
Lieblingssüßigkeit: Das wechselt je nach Jahreszeit. Momentan sind es Lebkuchen.
Traumberuf: Autorin
Mag ich: Da gibt es so viele Dinge.
Mag ich nicht: unehrliche Menschen.
Kleidungsstil: Hauptsache es ist bequem.
Wie sieht dein perfekter Tag aus: Jeder Tag ist ein perfekter Tag, denn man selbst entscheidet, was man daraus macht.
-Jahreszeit: Eigentlich mag ich alle Jahreszeiten. Den Frühling liebe ich besonders, da dann alles blüht und die Natur zum Leben erwacht.
-Farbe: Blau und Rot.
- Autor/in: Michael Ende
- Buch: Die unendliche Geschichte (weil es das erste Buch war, das mich fasziniert hat)
- Serie: Supernatural, Person of Interest, The 100, Falling Skies, The Walking Dead u.v.m.
- Buchpaar( aus den eigen Büchern): Flammenherz-Saga
- Buchpaar (andere aus Büchern): Verwandte Seelen-Trilogie von Nica Stevens
- Film: Harry Potter, Herr der Ringe, Der Hobbit und viele mehr.
-Song: Momentan ist mein Lieblingssong "Hello" von Adele.
-Sänger/in: Adele
-Schauspieler/in: Robert de Niro
Warum der Name Petra Röder : Weil das mein Name ist ;-)
Motto: Ein Zitat von Walt Disney: "Wenn du es träumen kannst, dann kannst du es auch tun".

Was du immer schon mal sagen wolltest: Ich möchte mich einfach nur bei allen meinen Lesern bedanken. Gäbe es euch nicht, könnte ich diesen wunderbaren Beruf nicht ausüben.

Flammenherz-Saga

Inhalt 

Flammenherz:

Janet reist nach Schottland, um für einen Roman zu recherchieren. Als sie in einem Antiquitätengeschäft eine Schatulle kauft, ahnt sie nicht, dass der Inhalt ihr ganzes Leben verändern wird. Das ist jedoch bei Weitem nicht alles.
Plötzlich befindet sie sich im 17. Jahrhundert. Dort lernt sie den jungen Laird Caleb Malloy kennen, der ihr auf seiner Burg Zuflucht bietet. Im Laufe der Zeit kommen sich beide näher. Doch diese Liebe steht unter keinem guten Stern und Janets Leben gerät mehrfach in Gefahr. Als sie schließlich alles verliert und herausfindet, wer dafür verantwortlich ist, entscheidet sie sich, noch einmal in die Vergangenheit zu reisen ...

Racheschwur:

Nach ihrem Zeitreise-Abenteuer hat Janet sich für Caleb und somit für ein Leben im 17. Jahrhundert entschieden. Beide freuen sich auf ihr erstes Kind. Alles scheint perfekt, bis plötzlich nahegelegene Dörfer überfallen und deren Bewohner grausam abgeschlachtet werden. Als Caleb sich auf die Jagd nach den Mördern macht, wird auch Trom-Castle angegriffen. Janet kann fliehen, doch sie befindet sich noch immer in Gefahr. Schnell wird klar, dass man es erneut auf ihr Leben abgesehen hat und es gibt nur eine Person, die dafür in Frage kommt …


Buchanfang (erste 2 Seiten):

Kapitel 1

  Der Regen prasselte geräuschvoll auf das Dach der Bed-and-Breakfast-Pension, und der Wind pfiff unangenehm durch eine der undichten Fensterspalten. Ich saß in eine dicke Wolldecke gehüllt auf einem der beiden nostalgischen Sessel, die neben einem kleinen Tisch in meinem Zimmer standen. Verträumt blickte ich hinaus auf den düsteren Himmel.
  Eine Woche war ich nun schon hier. Seit dem Tag, an dem ich mein Zimmer in der Pension „Shin Cottage“ bezogen hatte, regnete es ununterbrochen. Mittlerweile hatte der Himmel die Farbe von dreckigem Grau angenommen, und unheilvolle Wolken waren heraufgezogen. In Gedanken versunken beobachtete ich einige Regentropfen, die im Zeitlupentempo an dem kleinen Fenster herunterliefen. Ich seufzte. So hatte ich mir meinen Aufenthalt hier nicht vorgestellt.
  Mein Blick schweifte über die Unordnung, die sich in den letzten Tagen in meinem Zimmer ausgebreitet hatte. Nach fast einer Woche war es mir noch immer nicht gelungen, meinen Koffer auszupacken und die darin befindliche Kleidung ordentlich in den Schrank zu hängen. Überall lagen Schuhe, Hosen und Shirts auf dem Boden verstreut, und der Inhalt meines Kulturbeutels war quer über die Kommode verteilt. Es sah aus wie nach einem Einbruch.
  Fluchend erhob ich mich und klaubte einige Teile zusammen, um sie mit einer schwungvollen Handbewegung auf das Bett zu befördern, als es plötzlich leise an meiner Tür klopfte.
  Mrs. Ramsey stand mit einem Tablett bewaffnet vor meiner Zimmertür. Sie schenkte mir ein herzliches Lächeln und offenbarte dabei einen funkelnden goldenen Schneidezahn.
  »Ich dachte, eine Tasse Tee und etwas Shortbread wären jetzt genau das Richtige«, sagte sie und huschte, ohne eine Antwort abzuwarten, an mir vorbei, um das Tablett auf dem kleinen Tisch abzustellen. Dann richtete sie sich auf, drehte sich langsam um sich selbst und begutachtete stirnrunzelnd das Chaos. Ihre Augenbrauen zogen sich nach oben, und sie sah mich mit einem vorwurfsvollen, fast mütterlichen Blick an.
  »Ein wenig mehr Ordnung würde diesem Zimmer guttun.«
  Etwas verschämt nickte ich und versicherte ihr, dass ich gerade dabei gewesen war, etwas aufzuräumen. Mrs. Ramsey stemmte die Fäuste in die prallen Hüften und schüttelte den Kopf, als ihr Blick auf meine Haare fiel.
  »Mein liebes Mädchen. Sie sehen aus, als würden Vögel auf Ihrem Kopf nisten. Sie sind eine so hübsche junge Frau. Warum lassen Sie sich nur so gehen?«
  Ich drehte mich zum Spiegel an der Kommode und musste ihr widerwillig recht geben. Meine schulterlangen braunen Haare standen in alle Himmelsrichtungen ab, an einigen Stellen hatten sich bereits filzige Knoten gebildet. Schnell versuchte ich, sie mit meinen Händen und etwas Spucke zu bändigen, was jedoch völlig vergebens war. Zu allem Überfluss luden sie sich durch mein Bemühen jetzt auch noch elektrostatisch auf und schwirrten wie schwerelos um meinen Kopf.
Etwas Unverständliches murmelnd verließ Mrs. Ramsey mein Zimmer, blieb aber in der offenen Tür noch einmal kurz stehen und drehte sich zu mir um.
  »Kommen Sie denn mit Ihrem Roman voran, Janet?«, erkundigte sie sich interessiert.
  »Nicht so recht«, antwortete ich missmutig. Mein Blick fiel auf den Laptop, der zusammengeklappt auf meinem Koffer lag. Mein schlechtes Gewissen war schlagartig wieder zurück.
  »Sie dürfen es nicht erzwingen, dann wird es wie von alleine gehen«, belehrte sie mich, schenkte mir ein aufmunterndes Kopfnicken und schloss die Tür hinter sich.
  Wenn es nur so einfach wäre, dachte ich und atmete geräuschvoll aus.



Textstellen

Damit ihr euch selber eine Meinung von diesem tollen Buch machen könnt, gibt es jetzt 2 ausgewählte Textstellen für euch :-)
Textstelle 1:
 
»Vergebt Ihr mir?« Seine blauen Augen sahen tief in meine, und ich konnte den Schmerz und die Verzweiflung darin erkennen. Von seinem nassen dunklen Haar, tropfte das Wasser auf seine Brust und zog kleine Streifen bis zu seinem muskulösen Bauch. Mein Gott, sah dieser Mann fantastisch aus.
  Abwartend und fast flehend blickte er mich an. Ich spürte, wie sich mein Pulsschlag beschleunigte. Fing das jetzt schon wieder an? Noch nie zuvor hatte ich derartige Gefühle erlebt, die mich wie eine Lawine überrollten.
  Ich wollte ihm sagen, dass ich ihm nicht böse war und er sich keine Vorwürfe machen sollte, doch ich bekam nicht ein Wort über die Lippen. Ich starrte ihn nur mit großen Augen an.
»Seonaid?«, fragte er besorgt.
  Schlagartig wurde mir klar, was geschehen war. Ich hatte mich in Caleb verliebt. In einen Mann, der bei meiner Geburt schon einige hundert Jahre tot war.
  Mein Verstand befahl mir, aufzustehen und den Blickkontakt zu unterbrechen, doch mein Herz sagte etwas ganz anderes.
  Ohne es selbst wahrzunehmen, nickte ich kaum merklich, und um ihm zu verstehen zu geben, dass ich ihm verzieh. Für einen winzigen Moment hatte ich das Gefühl, er könne in meinen Augen lesen, was ich für ihn empfand.
  Dann beugte er sich langsam zu mir, bis sein Gesicht dicht vor meinem war. Unendlich viel Zärtlichkeit lag in seinem Blick, und ich seufzte leise auf. Das Verlangen nach Caleb brannte wie Feuer in meinen Adern.
  »Tha gràdh agam ort«, flüsterte er und küsste mich. Seine kräftigen Hände umfassten meinen Nacken, meine Finger strichen ihm zärtlich über sein Gesicht. Ich spürte seine Zunge zwischen meinen Lippen, erst sanft und fragend, dann leidenschaftlicher und stürmisch. Langsam glitt ich unter seinem Druck nach hinten, bis er auf mir lag.
  In meinem Herz tobte ein Sturm von Gefühlen, der sich wogenartig durch jede Faser meines Körpers bewegte. Meine Hände strichen über seine Schultern bis zu seiner Brust. Ich konnte nicht aufhören, ihn zu berühren, während wir uns immer leidenschaftlicher küssten.
  Er presste seinen Körper gegen meinen, und ich konnte deutlich spüren, dass auch er zu mehr bereit war. Doch plötzlich zog er sich zurück, sprang auf und sah mich mit ernster Miene an.



Textstelle 2 

Ich stocherte in etwas, das sich Kail schimpfte, herum und schob es von einem Tellerrand zum anderen. Es handelte sich dabei um Grünkohl, den aß ich normalerweise sehr gerne, aber was mir da aufgetischt wurde, spottete jeder Beschreibung.
  Es sah aus wie ein Haufen Gras, und es schmeckte auch so. Ich sah mir die restlichen Mönche an, die genauso begeistert dreinschauten wie ich und lustlos auf ihren Tellern herumstocherten. Zu meinem Erstaunen stellte ich fest, dass sie alle recht schlank waren. Wenn mein fülliges Gegenüber immer für die Mahlzeiten zuständig war, konnte ich dies aber durchaus nachvollziehen. Er war der Einzige, der wohlgenährt oder besser gesagt dick war, und das war anscheinend darauf zurückzuführen, dass er seinen eigenen Fraß mochte.
  Suchend sah ich mich in dem großen Saal um und inspizierte den steinernen Fußboden. Gab es denn hier keinen Hund, dem ich dieses Zeug unauffällig vor die Füße werfen konnte?
  Ich schickte ein weiteres Stoßgebet zum Himmel, „BITTE HERR, LASS ES KEINEN NACHTISCH GEBEN“, doch Gott hörte mich an diesem Abend nicht, und ich blickte wieder in das stolze Gesicht des dicken Mönches, als ein weiterer Teller vor mir stand.
  Optisch sah es gar nicht so übel aus, jedenfalls besser als seine Vorgänger. Diesmal benötigte ich wieder die Hilfe von Seamus, der mir erklärte, dass der dampfende, tennisballgroße Klumpen vor mir, ein Dumpling war. Ein mit Rosinen gefüllter Knödel.
  Das hoffte ich zumindest, denn die kleinen dunklen Kugeln sahen Reh-Kötteln zum Verwechseln ähnlich.
  Zu meiner Überraschung schmeckte der Dumpling gar nicht so schlecht, wie ich anfänglich befürchtet hatte, er war nur etwas zu fest geraten und sprang deshalb bei den ersten beiden Versuchen, ihn zu teilen, von meinem Teller.
  Mit einer gemurmelten Entschuldigung packte ich ihn und platzierte ihn wieder in der Tellermitte. Nach einigen Anstrengungen gelang es mir dann, ihn zu zerkleinern. Ich aß alles auf, ganz zur Zufriedenheit des Küchenchefs.
  Später auf meinem Nachtlager, verfluchte ich den Knödel und den Koch, denn ich fühlte mich, als läge mir ein Stein im Magen.



Charakter Steckbriefe

Damit ihr die Hauptcharaktere etwas besser kennen lernen könnt, gibt es nun Charakter Steckbriefe :-)



Charakter Fragebogen

Zum Schluss gibt es exklusive nur für euch den Charakter Fragebogen mit den Hauptcharakteren :-)



 -Bookbutterfly

0 Kommentare

Kommentar posten